Kiefergelenk/Knirschen

Funktionsanalyse: Präzise Diagnostik bei Kieferbe­schwer­den

Unbeschwert essen, trinken, sprechen und gähnen – wenn das Zusammenspiel von Kaumuskulatur, Kiefergelenken und dem richtigen Biss optimal sind, dann ist alles bestens. Wenn Sie jedoch mit den Zähnen knirschen, pressen (Bruxismus) oder beim Kauen Knackgeräusche zu hören sind, sollten diese unbedingt von uns abgeklärt werden. Denn dann ist das Zusammenspiel aus der Balance geraten. Es können Verspannungen, Kiefergelenkschmerzen oder andere Bewegungseinschränkungen auftreten. Bleiben diese unbehandelt, besteht die Möglichkeit, dass es auch zu Kopf-, Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen kommt. Um die Ursache einer Funktionsstörung festzustellen, führen wir ggf. eine genaue Analyse Ihrer Kaubewegungen durch. Besteht Handlungsbedarf, erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Soll eine Zahnersatz-Lösung umgesetzt werden, ist es wichtig bei Beschwerden zuerst eine Kiefergelenktherapie durchzuführen, bevor der neue Zahnersatz angefertigt wird.

Zahnmodell mit Aufbissschiene.
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Therapiemöglichkeiten

Häufig reicht schon das Tragen einer „Knirscherschiene“ oder „Aufbissschiene“ aus, um die Beschwerden zu lindern und die Zähne zu schützen. Ebenfalls bewährt hat sich in vielen Fällen die Physiotherapie, die manuelle Therapie sowie die Anwendung von Wärme. Maßnahmen zum Stressabbau sind ebenfalls wichtig. Auch gezielte Übungen für die Kiefergelenke oder die Selbstmassage zeigen oftmals Erfolg. Liegt dagegen eine unterschiedliche Bisslage vor, die die Kieferfunktion einschränkt, empfehlen wir eine Bisshebung, um die Zähne wieder in ihre richtige Position zu bringen. Es ist wichtig, den Auslöser (z. B. Stress, Zahnfehlstellungen) zu identifizieren, um die Therapie zu optimieren.

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